Als irgendwann die Idee reifte, dass ich Michael Lost in Europe mit einer Spendenaktion verbinden könnte, habe ich mir lange darüber Gedanken gemacht, welche Organisation ich am liebsten unterstützen würde.

In der Regel bin ich jemand, der sehr schnell Entscheidungen trifft, aber in diesem Fall war es wirklich nicht einfach, sich zwischen einer Vielzahl von tollen Angeboten zu entscheiden.

Wie du in der Zwischenzeit vermutlich weißt, habe ich mich final für die Deutsche Kinderkrebsstiftung entschieden.

Warum meine Auswahl auf die Deutsche Kinderkrebsstiftung fiel und warum ich nach meinem Besuch in Bonn sicher bin, dass das die absolut richtige Entscheidung war – all das erfährst du passenderweise heute am Weltkinderkrebstag!

Ziel: 10.000 EUR

Spendenstand: 14.510,32 EUR
Anzahl der SpenderInnen: 255

Warum ich mich überhaupt für eine Charity-Aktion entschieden habe

Ich glaube ich ernte keinen Widerspruch, wenn ich behaupte, dass ich in meinem Umfeld schon immer viel Gutes bewirkt habe.

Die Betonung liegt jedoch auf Umfeld, denn als der große Spender bin ich bislang noch nie in Erscheinung getreten.

Als mir deshalb mein Teamkamerad und guter Freund Seba den Vorschlag unterbreitet hat, den ganzen Trip mit einer Spendenaktion zu verbinden, habe ich mich zunächst mal kritisch hinterfragt, ob ich dafür überhaupt der Richtige bin, sprich ob das Ganze authentisch ist.

Im ersten Moment habe ich sogar abgeblockt, denn ich bin weder ein Hardcore-Veganer wie er noch schicke ich mich an, als die nächste Mutter Theresa in die Geschichte einzugehen.

Aber muss ich das wirklich, um Gutes zu bewirken?

Ich persönlich glaube, dass es wenige Entscheidungen im Leben gibt, die wir aus genau EINEM Grund treffen.

Zumeist spielen ganz viele Faktoren eine Rolle und und jeder einzelne Faktor fließt zu einem bestimmten Prozentsatz in unsere Entscheidung mit ein.

In der Kommunikation nach außen wird das aber in der Regel geleugnet und ein Filter gesetzt, da der Mensch schließlich bestrebt ist, in einem möglichst positiven Licht zu erscheinen und da klingen manche Motive eben besser als andere.

Der eine spendet vielleicht wirklich, weil er die Aktion klasse findet, der nächste sucht hingegen vielmehr nach einer Möglichkeit, sich selbst und der ganzen Welt zu beweisen, was für ein toller Mensch er ist und der Dritte sucht einfach nach einem Weg, um Steuern zu sparen.

Alle drei werden dir jedoch erzählen, dass es ihr Herzensanliegen war, die Aktion zu unterstützen.

Ist jetzt aber derjenige, der nur deshalb spendet, um Steuern zu sparen, ein schlechterer Mensch als derjenige, der gar nicht spendet?

Ich weiß es nicht, vertrete aber vielmehr die Auffassung, dass am Ende das Ergebnis zählt.

Wenn ich also die Aktion sowieso plane, warum das Ganze also nicht gleich mit etwas Gutem verbinden?

Es ist aus meiner Sicht vollkommen legitim, etwas Gutes, von dem man wirklich überzeugt ist, mit egoistischen Motiven oder anderen Zielen zu verbinden.

Wie sieht das also konkret bei mir aus?

Ich finde es absolut super, was die Deutsche Kinderkrebsstiftung macht und ich werde dir auch gleich noch erklären warum.

Es wäre aber schlichtweg gelogen, wenn ich behaupten würde, dass es mein einziger Beweggrund war, krebskranke Kinder zu unterstützen.

Welche Faktoren spielen also für mich noch eine Rolle?

Zunächst mal bin ich ein großer Freund davon, Rahmenbedingungen zu kreieren, die ein Scheitern nahezu unmöglich machen.

Die Spendenaktion hilft mir dabei Aufmerksamkeit zu generieren und je mehr Leute meinen Trip verfolgen, desto peinlicher wäre es, das Handtuch zu werfen.

Das wäre mit meinem Ego schlichtweg nicht vereinbar!

Da mit meiner Performance auch eine nicht unwesentliche Ergebnisverantwortung (möglichst viel Geld für die Deutsche Kinderkrebsstiftung) einhergeht, muss ich erst recht abliefern.

Persönliche Befindlichkeiten dürfen dann keine Rolle spielen, weil das gemeinsame Ziel alles überlagert – Frodo Beutlin hat den Ring schließlich auch nicht aus Spaß an der Freude im Schicksalsberg versenkt 😉

Jetzt bin ich aber kein Typ, der im Leben angetreten ist, um nicht zu verlieren…

…ich bin angetreten, um zu gewinnen!

Genau deshalb habe ich auch ein Spendenziel von mindestens 10.000 EUR ausgerufen, denn wenn ich etwas mache, dann bekanntlich richtig!

Außerdem sehe ich eine große Reichweite als Chance, um meine Kernbotschaft „Das Leben ist zu kurz für Kompromisse“ mit Leben zu füllen und möglichst stark zu multiplizieren.

Ich glaube nämlich, dass der Mensch zu viel mehr in der Lage ist als er oftmals glaubt , wenn er mal seine ganzen Bedenken zur Seite schiebt, an sich selbst glaubt und seiner eigentlichen Bestimmung folgt.

Wenn ich es also durch Michael Lost in Europe schaffe, den einen oder die andere ein klein wenig zu inspirieren und etwas im eigenen Leben zu ändern, dann war es die ganzen Strapazen auf alle Fälle wert.

Und warum sollte ich mich zwischen all diesen Motiven und Zielen für eines entscheiden, wenn ich damit doch alles wunderbar miteinander verbinden kann?!

Warum die Deutsche Kinderkrebsstiftung aus meiner Sicht unsere Hilfe verdient

Sorry für den langen Exkurs und zurück zum Thema.

Warum habe ich mich final für die Deutsche Kinderkrebsstiftung entschieden?

Wenn jemand 40 Jahre lang raucht wie ein Schlot und in Folge dessen irgendwann Lungenkrebs bekommt, dann ist das zwar auch tragisch, aber in gewisser Weise auch hausgemacht.

Was aber bitte kann beispielsweise ein achtjähriges Mädchen dafür, wenn sie Leukämie diagnostiziert bekommt?

Jährlich erkranken rund 1.800 Kinder bis 15 Jahre in Deutschland an Krebs und jeder einzelne Fall davon ist definitiv einer zu viel!

Bei Erwachsenen sehe ich so manche Krebsbehandlung kritisch.

Ich rede nicht von den Fällen, in denen berechtigte Hoffnung besteht, ganz im Gegenteil.

Ich rede von den Fällen, in denen die Menschen über Monate hinweg mit einer Chemo nach anderen voll gepumpt werden, nur um dem Leben ein paar Tage mehr zu verleihen, anstatt die verbleibenden Tage mit Leben zu füllen.

Da geht es in vielen Fällen nicht mehr um den Menschen selbst, sondern um reine Profitmaximierung und das finde ich widerlich.

Beim Thema Kinderkrebs können aber mittlerweile Erfolgsquoten von über 80% vorgewiesen werden und dank Institutionen wie der Deutschen Kinderkrebsstiftung können wir optimistisch sein, diese Quote künftig noch weiter zu steigern.

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung setzt sich jedoch nicht nur im Bereich Forschung ein, sondern leistet auch hervorragende Arbeit, was die Betreuung der Kinder und Eltern anbelangt.

Weil sind wir doch mal ehrlich: Wenn du dich entscheiden müsstest, ob dich oder dein Kind ein Krebsschicksal ereilen sollte, dann würdest du wohl freiwillig nach vorne treten, oder?

Es ist wider die Natur, dass wir unsere Kinder zu Grabe tragen und Kinder sollten in dem Alter völlig unbefangen spielen können und sich nicht über das Sterben Gedanken machen müssen.

Ich habe noch keine Kinder, aber wenn ich eines hätte und dieses von einer solch fiesen Krankheit heimgesucht werden würde, dann wäre ich jedenfalls verdammt dankbar dafür, dass es solche tollen Angebote wie das Waldpiraten-Camp oder die Syltklinik gibt!

Ich wünsche mir sehr für dich, dass es niemals eine konkrete Veranlassung dazu gibt, dich im Detail mit diesem Thema zu befassen.

Wir sollten aber meines Erachtens auch nicht die Augen davor verschließen und solchen Institutionen wie der Deutschen Kinderkrebsstiftung erst dann Beachtung schenken, wenn es unser eigenes Schicksal betrifft.

Wenn du das genauso siehst, dann würde ich mich über deine Hilfe freuen!

Mein Besuch vor Ort in Bonn

Der Erstkontakt mit der Deutschen Kinderkrebsstiftung fand noch im alten Jahr kurz vor Weihnachten statt.

Ich habe ein Exposé von meinem Vorhaben per Mail hingeschickt und war positiv überrascht, wie schnell ich Feedback erhalten habe.

Einen Tag später fand dann schon ein erstes Telefonat statt und ich fühlte mich direkt sehr gut aufgehoben.

Da ich mich aber selbst vor Ort überzeugen wollte, bin ich Anfang Januar zusammen mit „Muddy“ nach Bonn gefahren, um die Zentrale der Deutschen Kinderkrebsstiftung aufzusuchen.

Dort habe ich genau das vorgefunden, was ich mir erhofft habe: Ordentliche Räumlichkeiten, aber kein prunkvolles Anwesen mit teurer Innenausstattung.

Wenn ich schon meinen Namen für so etwas hergebe und mich für eine solche Institution engagiere, dann möchte ich schließlich, dass verantwortungsvoll mit den Spendengeldern umgegangen wird.

Ich denke das ist auch in deinem Interesse.

Soweit ich das in der Kürze der Zeit vor Ort und im Rahmen meiner Recherchearbeiten beurteilen kann, ist das aus meiner Sicht absolut gegeben.

Das Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) untermauert diesen Eindruck zusätzlich.

Das Gespräch selbst fand mit meiner bisherige Ansprechpartnerin aus der Spendenabteilung Frau Mastromarino sowie ihre Abteilungsleiterin Frau Noczinski statt.

Beide haben mich nicht nur herzlich empfangen, sondern auch kompetent alle meine Fragen beantworten können.

Vielen Dank dafür, das muss man mit diesem kleinen Personalschlüssel erst mal leisten!

Fazit

Wie gesagt, ich war in der Vergangenheit nicht der große Spender, aber ich habe richtig Bock darauf, dass wir zusammen eine kleine Delle ins Universum schlagen und eine ordentliche Summe an Spendengeldern für die Deutsche Kinderkrebsstiftung generieren.

Wir unterstützen mit der Deutschen Kinderkrebshilfe eine Organisation, die hervorragende Arbeit leistet und Menschen in schlimmster Not hilft.

All dies ist längst keine Selbstverständlichkeit und ohne ständigen Mittelzufluss würden wir viele tolle Initiativen in Deutschland und vor allem viele kleine Kinder, die diese Hilfe bitter nötig haben, gefährden.

Die gute Nachricht: Du musst nicht wie ich geschätzt über 2.000 Kilometer per Anhalter reisen, um zu helfen!

In deinem Fall genügt es schon, wenn du einen kleinen Betrag, der dir nicht weh tut, bequem per Zahlungsmittel deiner Wahl spendest und möglichst viele Leute auf Michael Lost in Europe aufmerksam machst.

Jeder Euro hilft und je mehr Leuten du den Link https://michael-lost-in-europe.de schickst, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine ordentliche fünfstellige Summe zusammen bekommen.

Für deine Unterstützung möchte ich mich schon jetzt herzlich bei dir bedanken!

Ziel: 10.000 EUR

Spendenstand: 14.510,32 EUR
Anzahl der SpenderInnen: 255